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Das Restaurant Waldrain auf St. Chrischona wird zum 17. Dezember 2018 bis auf Weiteres geschlossen. Grund ist der Ruhestand des langjährigen Pächterehepaars Daniel und Doris Balliet. Bevor ein neuer Pächter das Waldrain weiter betreiben kann, braucht es Investitionen und ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept.

Im Waldrain wurden Besucher von St. Chrischona seit 1914 verpflegt – erst in der Kaffeehalle, später im Restaurant. Daniel Balliet übernahm das Restaurant Waldrain 1983 als Betriebsleiter. Mit Unterbrechungen war er mehr als 25 Jahre im Waldrain tätig, zuletzt als Pächter mit dem Konzept Selbstbedienungsrestaurant.
Eigentümer des Restaurant Waldrain ist der Verein Chrischona International. Dessen Geschäftsführer Roland Krähenbühl dankt dem Pächterehepaar für ihren Dienst: «Daniel und Doris Balliet sind die Gastfreundschaft in Person. Für ihre Gäste kochen sie nicht nur fein, sondern nehmen sich auch die Zeit für ein Gespräch. So konnten sie viele Stammgäste für das Waldrain gewinnen.»

Dass es vorerst keinen Pächterwechsel gibt, liegt an dem hohen Investitionsbedarf, den das über hundert Jahre alte Gebäude hat. Spätestens jetzt müssen bauliche Veränderungen umgesetzt werden. Ausserdem braucht es ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept für den Weiterbetrieb des Restaurant Waldrains. Die Konkurrenzsituation im Dreiländereck ist gross und St. Chrischona ist als Ausflugsziel vor allem bei schönem Wetter und am Wochenende beliebt, nicht aber an regnerischen Tagen oder Werktagen.

Das Restaurant Waldrain gehört zu den Liegenschaften von Chrischona International auf St. Chrischona. Zusammen mit dem Theologischem Seminar, dem Konferenzzentrum, der Kirche und weiteren Gebäuden bildet es den Chrischona-Campus. Ab 2019 wird der Verein Chrischona International umbenannt in «Theologisches Seminar St. Chrischona (tsc)» und konzentriert sich auf die theologische Bildungsarbeit. Neu gegründet wird die «Chrischona-Campus AG», die sich um den Betrieb der Liegenschaften kümmern wird. Dafür erarbeitet Chrischona International ein neues Gesamtkonzept für den Campus inklusive Waldrain.

Erste Gespräche mit den Behörden sowie mit Gastronomieexperten und Architekten zur Zukunft des Waldrains wurden bereits geführt. Um Lösungen entwickeln zu können, die eine langfristige Perspektive eröffnen, benötigt Chrischona International jedoch mehr Zeit. Roland Krähenbühl erklärt: «Wir haben Interesse daran, dass Besucher von St. Chrischona wieder verpflegt werden. Offen ist, wie dieses Bedürfnis künftig abgedeckt werden kann.»

Sie haben Fragen zur Schliessung des Restaurant Waldrain? Bitte wenden Sie sich an:

Chrischona International
Geschäftsführung
Chrischonarain 200
4126 Bettingen
Schweiz
waldrain@chrischona-campus.ch